Harz und Harzvorland
Der bekannteste und zugleich höchste Berg des Harzes ist der 1.141 Meter hohe Brocken mit dem Hexentanzplatz. Wem der Anstieg auf den gut ausgebauten Wanderwegen zu anstrengend ist, der kann von Thale aus mit der Seilbahn fahren und sich das Museum und den Brockengarten anschauen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das im Fachwerkstil erbaute Rathaus von Wernigerode, wo die Termine für die Eheschließungen schon für Monate im Voraus ausgebucht sind. Viele große und kleine Talsperren locken Wassersportler und Badefreunde an. Die Fluten der Rappbodetalsperre sind leicht rotbraun verfärbt, was allerdings dem Eisengehalt zuzuschreiben ist. Das Bodetal bietet idyllische Wanderwege durch dichte Kiefern- und Mischwälder. Kennzeichnend für den Schienenverkehr im Harz sind die Schmalspurbahnen, deren Gleise sich durch die zahlreichen Flusstäler schlängeln. Wer sich beim Wandern ganz still auf einen Baumstamm oder ein Bank setzt, könnte Glück haben und einen der 1999 ausgewilderten Luchse vor die Linse des Fotoapparates bekommen. Im Mansfelder Land wird das Bild vom Schieferbergbau geprägt. Der Schiefer diente seinerzeit nicht nur zur Herstellung von Schultafeln, sondern auch als Grundlage für Dachziegel, die sich noch heute in den historischen Stadtkernen auf den liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern finden. Auch die Skifreunde kommen im Harz sowohl beim Langlauf als auch beim Abfahrtslauf und beim Skispringen voll auf ihre Kosten.