Nordfriesische Inseln
Unter dem Begriff Nordfriesische Inseln werden unter anderem die Inseln und Halligen Sylt, Amrum, Föhr, Pellworm, Oland, Gröde, Hogge, Langeneß und Nordstrand zusammengefasst. Nur zwei der Inseln verfügen über eine direkte Verbindung mit dem Festland. Auf Sylt gelangt man beispielsweise über den Hindenburgdamm. Alle anderen sind nur per Linienschiff von Schlüttsiel aus erreichbar. Dazu zählen auch die kleinen Halligen Habel, Norgeroog und Süderoog, die von der zum Erhalt der Halligen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gegründeten Stiftung mit gefördert werden. Dazu wurden auch an verschiedenen Stellen Museen eingerichtet, die von den Problemen des täglichen Lebens auf den flachen kleinen Inseln bericht. Als Urlauber kann man dort Ruhe pur genießen. Nichts erinnert auch nur im Entferntesten an den Stress und die Hektik des Alltags. Feine Sandstrände laden zum Entspannen und sonnenbaden ein. Wird es zu heiß, sorgt ein Sprung ins kühle Nass für Abkühlung. Sylt dagegen ist eine Urlaubshochburg, in der jeden Tag ein kleineres oder größeres kulturelles Event für Abwechslung sorgt. Auch Gesundheitspflege und Fitness werden dort groß geschrieben. Deshalb sieht man auch viele Menschen, die mit ihrem Personal Trainer in den Dünen unterwegs sind. Für Inselneulinge dürfte vor allem das Wechselspiel der Tide ein imposantes Ereignis sein, was auch bei schlechtem Wetter immer wieder viele Schaulustige im „Friesennerz“ an den Strand lockt.