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Odenwald-Bergstraße

Der geologische Naturpark Bergstraße Odenwald wurde von der UNESCO unter Schutz gestellt. Er umfasst etwa 3.500 Quadratkilometer, auf denen man viel über den Artenreichtum der Region Odenwald und über geologische Besonderheiten lernen kann. Derzeit kann man das geschützte Gelände an sechs Stellen betreten: Messel, Fischbachtal, Obernburg/Wörth, Bensheim, Heidelberg und Buchen. Weitere Eingänge sind in Stockstadt und Neckarsteinach geplant. Zahlreiche Ranger sorgen dafür, dass die Natur durch den Tourismus nicht geschädigt wird und stehen den Touristen Rede und Antwort. Sie zeigen den Gästen während der unterschiedlichen Thementouren einzigartige Einblicke in die erdgeschichtliche Entwicklung der Region oder die Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die sich in diesem Reservat finden. In der Nähe von Erlenbach kann man den Bergtierpark anschauen, und auf dem Weg dorthin gleich noch in Lindensfels eine im elften Jahrhundert errichtete Burganlage bewundern. Die nächste Station wäre das Kloster Lorsch und Schlierbach besuchen. Schliebach ist weit über die Region hinaus für seine in gutem Zustand befindlichen Fachwerkhäuser bekannt. Eine ebenfalls interessante Wandertour führt von Fuchshütte über Spreng, Galgen, Hembach und Kirchbrombach vorbei an historischen Gebäuden, uralten Bäumen und Aussichtspunkten, an denen man den Fotoapparat bereit halten sollte, um das imposante Panorama einzufangen. Wer sich zur Erinnerung auch gleich noch Wildbret mitnehmen möchte, ist im Waldladen Forstamt Lampertheim an der richtigen Adresse.