Ostfriesische Inseln
Die Ostfriesischen sind nicht erst durch den Blödelbarden Otto bekannt geworden. Sie sind schon seit vielen Jahren eines der bekanntesten deutschen Urlaubs- und Erholungszentren in der Nordsee. Die sieben zum Bundesland Niedersachsen gehörenden Inseln Borkum, Norderney, Wangerooge, Langeoog, Spiekeroog, Baltrum und Juist sind mit ihren langen Sandstränden ein Paradies für Wasserratten, Segler und Surfer. Die Sandstrände finden sich jeweils auf den Nord- und Ostseiten der Inseln. Durch die bereits beginnenden Klimaveränderungen nehmen die Erosionen auf den westlichen Inselseiten zu. Das tut aber der Gastfreundschaft der Insulaner keinen Abbruch. Ostfriesland lädt zu ausgedehnten Strand- und Dünenwanderungen ein oder man lässt sich von Einheimischen oder geschulten Führern auf einer Tour durchs Wattenmeer die Schönheiten dieses Biotops zeigen. Auf der Insel Borkum gibt es sogar einen Flugplatz. Das wäre eine gute Alternative zum privaten PKW, den man im Sommer im Zentrum von Borkum sowieso nicht benutzen darf. Norderney hat nicht nur einen vierzehn Kilometer langen Sandstrand vom Feinsten, sondern hat auch in kultureller Hinsicht allerhand zu bieten. Hier finden sich auch immer wieder hochkarätige Künstler ein. Norderney bietet den Eltern auch mal „kinderfreie Zeit“, wenn sie ihre Kids im Spielhaus „Kleine Robbe“ betreuen lassen. Eines der Highlights der Insel ist der knapp 55 Meter hohe Leuchtturm, der nicht nur auf die Schönheiten der Insel, sondern auch auf eine 140-jährige Geschichte blicken kann.