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Sächsisches Burgen- und Heideland

Als Tal der Burgen werden vor allem die Ufer der Zwickauer Mulde bezeichnet. Allein dreizehn ausgeschilderte Radtouren führen vorbei an den historischen Gemäuern und zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten. Der größte Teil der Strecke führt über gut ausgebaute Radwege, nur kürzere Strecken müssen entlang der Landstraßen bewältigt werden. Eine der Stationen ist Kohren-Sahlis mit der Burg Gnandstein und der langjährigen Keramikgeschichte. Auch Torgau mit dem Schloss Hartenfels inmitten der Stadt sollte man einen Besuch abstatten. Das Schloss Hubertusburg in Wermsdorf beherbergt inzwischen ein modernes Krankenhaus. In Wurzen kann man neben dem Dom Sankt Marien auch zahlreiche historisch und architektonisch interessante Bürgerhäuser bewundern. Bad Düben inmitten der ausgedehnten Wälder ist ein beliebter Kurort. Besonders zur Pilzzeit findet man auf den für die Parfourcejagd ausgelegten Wegen viele Wanderer auf der Suche nach Steinpilzen. Zahlreiche Reiterhöfe in der Region laden die Aktivurlauber zum Reiten lernen und ausgedehnten Ausritten durch Wald und Flur ein. Vor allem das Zuchtgestüt Graditz ist immer wieder ein beliebter Treffpunkt für Pferdefreunde. Wassersportler sind an der Talsperre Kriebstein willkommen, wo man sich auch die alte Ritterburg anschauen und sich wundern kann, wie die Menschen damals in den kurzen Betten schlafen konnten. Insgesamt finden sich an den Flüssen im sächsischen Burgen- und Heideland 140 Burgen und Rittergüter, von denen man viele besichtigen kann.