Filmpark Babelsberg
Wer den Filmpark Babelsberg besuchen möchte, sollte beachten, dass er von November bis Mitte März geschlossen hat, da sich eine Reihe der Präsentationen, wie zum Beispiel die Stunshow draußen abspielen und deshalb stark wetterabhängig sind. Für die Kleinsten dürfte vor allem das Sandmann- Haus ein magischer Anziehungspunkt sein, an dem fast fünfzig Jahre Geschichte des weißbärtigen „Gute- Nacht- Sagers“ auf 900 Quadratmetern gezeigt werden. Ordentlich Action verspricht die „Tauchfahrt der Boomerklasse“, wo auch mit Special- Effects nicht gespart wird. In den „Aufstand der Fischer von Santa Barbara“ fühlt man sich zurückversetzt, wenn man durch die größte Außenkulisse des Filmparks wandelt, in der sich die Nachbauten mittelalterlicher Gebäude finden. Rasant geht es bei der Stuntshow Bartertown zu. Die Show findet täglich gegen 14.30 Uhr statt und die Zuschauerränge sind fast immer bis auf den letzten Platz besetzt. Die Westernstraße dürfte vor allem bei den Fans der Ostdeutschen DEFA-Produktionen auf großes Interesse stoßen. Einige Fassaden dürften ihnen aus „Die Söhne der großen Bärin“ bekannt vorkommen. Auf den Sitzen des im Filmpark integrierten Kinos herrscht „Anschnallpflicht“, den bei den dreidimensionalen Darstellungen auf der riesigen Leinwand knallt und nebelt es nicht nur an allen Ecken, sondern spätestens nach ein paar Sekunden stellen die Gäste erstaunt fest, dass auch die Sitze ordentlich zu schaukeln beginnen.