Tierpark Hagenbeck in Hamburg
Der Tierpark Hagenbeck feierte 2007 sein einhundertjähriges Bestehen. Er ist seit sechs Generationen im Familienbesitz der Familien Hagenbeck. Ihr Konzept bei der Präsentation der verschiedenen Tierarten war von Anfang an, auf Gitter vollständig zu verzichten. Das wurde auf den 27 Hektar Fläche auch konsequent umgesetzt. Sogar Tiger, Löwen, Bären und Co. sind vom Besucher nur durch tiefe Gräben und Wasserläufe getrennt. Über 200 Tierarten tummeln sich in den Freigehegen. Das Orang-Utan-Haus ist nicht nur bei deutschen Tierfreunden bekannt. Hagenbeck erzielte in den letzten Jahren auch bezüglich des Nachwuchses gute Erfolge. Allein im letzten Jahr erblickten dort zwei Rosapelikane, zwei Alpakas, eine Rothschildgiraffe und 15 Zwergziegen das Licht der Welt. Der hauseigene Tierarzt bemüht sich immer wieder mit großem Erfolg um die Tierbabys. Der Tierpark Hagenbeck stellt nicht nur die Tierarten aus den Lebensräumen Wasser, Wüste und Savanne aus, sondern zeigt auch aus dem asiatischen Raum stammende Tiere, wie zum Beispiel den Kamtschatkabären. Im Tierpark Hagenbeck in der Hansestadt Hamburg finden auch immer mal wieder Dreharbeiten statt, so wie für die Serie „Leopard, Seebär und Co.“, die bei der ARD ausgestrahlt worden ist. Der Zoo Hagenbeck gibt eine eigene Zeitschrift „Tier international“ heraus. Von den Einnahmen fliest ein Großteil in die Hagenbecksche Stiftung zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierarten.