Zoo Köln
Der Kölner Zoo wurde bereits 1860 als dritter zoologischer Garten in Deutschland eröffnet. Noch heute sind die meisten der historischen Anlagen erhalten. Dazu gehören das Elefantenhaus und der Affenfelsen. Die Elefanten erhielten allerdings erst vor wenigen Jahren ein neues Zuhause. Eine der neuesten Errungenschaften ist der auf 2000 Quadratmetern entstandene Regenwald, der zahlreichen aus tropischen Regionen stammenden Tierarten ein naturnahes Heim bietet. Das Aquarium des Kölner Zoo kann man einfach nur riesig nennen. In zahlreichen großen Becken werden Süßwasserfische, Seefische, Korallen, Krebse und Seesterne ausgestellt. Das Menschenaffenhaus bietet Gorillas, Orang-Utans und Bonobos ein luxuriöses Zuhause, in dem sie selbst entscheiden, ob sie sich in den geschützten Innenräumen aufhalten oder durch die gläsernen Gänge ins Freie marschieren möchten. Der Pavianfelsen ist eine der ältesten Anlagen des Kölner Zoos, die noch heute benutzt werden. Dort tummeln sich zu besten Zeiten um die 150 Tiere. Der Kölner Zoo wird als Aktiengesellschaft betrieben. So hat jeder Einzelne die Chance, sich am Unternehmen Tierschutz zu beteiligen. Doch das geht auch anders, denn im Zoo Köln kann man Tierpatenschaften übernehmen und so für die Kosten eines einzelnen Tiers aufkommen. Dabei kann man sich unter mehr als fünfhundert Tierarten entscheiden. Vor der Entscheidung kann man sich in den verschiedenen vom Zoo organisierten Vortragsreihen über die einzelnen Tierarten informieren.