Zoo Leipzig
Man sollte es nicht glauben, aber der Zoo Leipzig wurde 1878 von einem Gastwirt gegründet und seitdem ständig erweitert und umgebaut. Er liegt etwa zehn Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt an der nordwestlichen Grenze des Stadtzentrums. Er umfasst ein Terrain von mehr als 20 Hektar und steht im Eigentum der Stadt, auch wenn er in der Rechtsform GmbH betrieben wird. Der ursprüngliche Eingangsbereich neben der Kongresshalle ist noch vollständig erhalten. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Gehege völlig neu erstellt, um den Tieren einen Lebensraum zu bieten, der möglichst nahe an ihre natürliche Heimat heranreicht. So wurde 2006 der Elefantentempel „Gandesha Mandir“ nach umfangreichen Bauarbeiten neu eröffnet. Zwei Jahre zuvor konnten die Löwen die „Kiwara Savanne“ beziehen. Auch in den beiden Jahren zuvor wurde die Saison mit der Eröffnung neuer Anlagen gefeiert. Die „Tigertaiga“ und die „Lippenbärenschlucht“ waren dabei die Highlights. 2001 durften bereits die Affen umziehen, nachdem die weltgrößte Menschenaffenanlage „Pongoland“ fertig gestellt wurde. In den neuen Anlagen schaffte man es, die schützenswerten Interessen mit der Neugier der Besucher unter einen Hut zu bringen. Die Aussichts- und Einsichtspunkte befinden sich an Stellen, wo sie das Leben der Tiere möglichst wenig beeinträchtigen und die Besucher trotzdem eine Menge sehen können.